Gemeinsam für ein gesünderes digitales Europa
Am 24. September traf sich die AIM Arbeitsgruppe Digitale Gesundheit in Brüssel zu einer energiegeladenen und sehr aufschlussreichen Sitzung. Das Ziel war klar: wie kann man komplexe politische Vorgaben in konkrete Fortschritte für bessere Gesundheit in Europa übersetzen? In diesem Jahr der Solidarität bekräftigte deroffene Austausch zum Europäischen Gesundheitsdatenraum, zu Medizinprodukten und zur Arzneimittelpolitik unsere gemeinsame Vision. Die Gespräche waren geprägt von anregenden Diskussionen und dem Ziel, eine Gesundheitsunion zu schaffen, die für alle funktioniert. Wir danken allen Referierenden und Teilnehmenden für ihre Beiträge.
Der Dialog brachte auf mehreren Ebenen Klarheit und stärkte den Weg zu einer solidarisch geprägten und wirksamen digitalen Gesundheitslandschaft.
Europäischer Gesundheitsdatenraum. Die Spielregeln werden festgelegt
Auftaktsitzung mit Owe L. Langfeldt von der Europäischen Kommission, der zentrale Punkte des operativen Rahmens erläuterte, unter anderem
• die besondere und wichtige Rolle von Krankenkassen und Versicherungsgesellschaften auf Gegenseitigkeit,
• Parameter für Datenaustausch zwischen Wettbewerbern,
• die Machbarkeit, dass Dateneigentümer eigene sichere Verarbeitungsumgebungen betreiben.
TEHDAS2. Aufruf an unverzichtbare Stimmen
Nienke Schutte erläuterte die Initiative und unterstrich, warum die direkte Beteiligung gemeinnütziger Krankenkassen an den anstehenden Konsultationen unverzichtbar ist. Ihre Stimme ist für Erfolg und Legitimität notwendig.
Medizinprodukte. Ausgleich zwischen Sicherheit, Innovation und Solidarität
Rainer Becker, Direktor in der GD SANTE, gab entscheidende Einblicke in das nötige Gleichgewicht, um sichere und wirksame Produkte auf den Markt zu bringen. Vorschriften müssen jeden Patienten schützen, ohne lebensrettende Innovation zu blockieren. Zudem braucht es eine offene Debatte über demografische Lasten und steigende Ausgaben, damit tragfähige Lösungen den universellen Zugang für künftige Generationen sichern, ohne Ungleichheiten zu schaffen.
Praxisbeispiele zeigten digitale Gesundheit in Aktion:
• Kanta, nationales Datenbank, vorgestellt von Sivan Sofi, Kela,
• SkinVision, App zur Hautkrebsfrüherkennung, vorgestellt von Pascale Ooms, Zorgverzekeraars Nederland, und Tjerk Heijmens Visser, CZ,
• Healthy Hub, integrierte Versorgungslösungen, vorgestellt von Dr. Elmar Waldschmitt, BIC DIREKT,
• Interföderaler